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Mein neues Affiliate Marketing Projekt 2018

Es ist soweit. Wie bereits mehrfach angekündigt bereite ich den Start eines neuen Projektes vor. Seit Wochen, ja Monaten, arbeite ich bereits daran. Eine erstmals fixe Idee wurde irgendwann immer konkreter. Nun soll es soweit sein und ich wage den nächsten Schritt.

Und es ist auch für mich etwas ganz neues. Es wird nichts zu tun haben mit Revshare, Paidshare, Klickprogrammen oder dem Verkaufen von Werbung. Mit der Arbeit habe ich zwar bereits begonnen, möchte aber den Inhalt sowie den eigentlichen Projektnamen (noch) nicht verraten. Denn ich möchte die Arbeiten an dem Projekt auf dieser Seite laufend dokumentieren. Dabei beginne ich von Anfang an, nämlich an dem Punkt, wo man in der Regel noch gar nicht weiß, wie das spätere Projekt einmal konkret aussehen wird. Nur soviel sei verraten: Bei meinem neuen Projekt setze ich ganz auf das Thema “Affiliate Marketing” – also dem Vermitteln echter Produkte. Das ist doch nichts Neues, denken jetzt bestimmt einige. Natürlich nicht. Aber es ist ein wachsendes Segment mit großen Chancen und guten Möglichkeiten zum Geld verdienen im Internet.

Außerdem behaupte ich einfach mal frech: Ich werde es auf meine Art machen! Von der ersten Konzeption bis zum Marketing über Facebook werde ich versuchen, alle Themenbereiche zu durchleuchten und zwar so, dass man nicht dafür studiert haben muss. Ob es mich zum Erfolg führt oder ich irgendwann die Segel streichen muss, ihr könnt live dabei sein 🙂

Mein neues Affiliate Marketing Projekt
Das Logo meines neuen Projektes – der Name wird noch geheim gehalten 😉

Erste Überlegungen – Wie startet man im Affiliate Marketing?

Ich möchte an dieser Stelle auch keine Standard-Beschreibungen zum Aufbau eines Online- bzw. Affiliate Marketing -Projektes geben. Denn solche Tipps und Anleitungen finden sich im Netz zur Genüge. Aus meinen Überlegungen und Erfahrungen heraus gibt es zwei ganz grundsätzliche Wege, für die man sich ganz am Anfang eines neuen Projekts entscheiden muss:

1 – Opportunistischer Ansatz: Das Thema ist zweitrangig, Hauptsache, es bietet die besten Erfolgsaussichten.

2 – Idealistischer Ansatz: Der Erfolg ist zweitrangig, Hauptsache, das Thema gefällt mir.

Der opportunistische Weg ist der aus meiner Sicht klassische Weg im Affiliate Marketing. Hier steht die Wahl des aussichtsreichsten Themas im Vordergrund. Das bedeutet, ich mache mir Gedanken, welches Produkt oder welches Thema die größten Verdienstmöglichkeiten abwirft. Dabei sollte die Konkurrenz möglichst gering sein. Oft sind das dann wirklich absolute “Randgruppenprodukte” oder sagen wir Nischenprodukte. Also Produkte, die nur eine relativ kleine Zielgruppe ansprechen. Deshalb spricht man hier auch von sogenannten Nischenwebseiten. In diese Themenfindung muss man einen sehr großen Zeitbedarf investieren. Denn entscheidet man sich für das falsche Thema, oder recherchiert nicht sauber, dann kann das Projekt irgendwann einfach versanden, mangels Kundschaft oder mangels relevantem Inhalt. Nicht jeder Trend ist damit automatisch immer Dein “Friend”.

Ein weiterer Nachteil bei diesem Ansatz ist auch, dass man vielleicht eine aussichtsreiche Nische entdeckt hat, sich aber mit diesem Thema einfach kein bisschen auskennt. Noch schlimmer ist es, wenn man eigentlich keine Lust darauf hat. Und hier sind wir beim eigentlichen Problem: Ich muss die angebotenen Produkte oder Dienstleistungen zumindest gesehen oder getestet haben, um sie später dann glaubwürdig weiterempfehlen zu können. Selbst bei einer noch so professionellen Herangehensweise: Wenn ich auf ein Thema keine Lust habe, es aber trotzdem mache, dann merken es die Leser. Logisch, dass das auf Dauer nicht gutgehen kann. Das gleiche gilt für sogenannte “Fake-Bewertungen”. Immer wieder liest man von Produkttests, die geschönt wurden oder im schlimmsten Fall erst gar nicht vorgenommen wurden.

Themen wie Nischensuche, Potenzialermittlung, Zielgruppenanalyse etc. werden in der Literatur und im Internet ja fast schon inflationär beschrieben. Eine gut gemachte und sehr anschauliche Seite zu dem Thema ist die Seite Netzjob von Johannes Christoph. Er hat sehr gute Artikel zu dem o.g. Affiliate Marketing Ansatz.

Herzblut ist wichtig

Bei dem zweiten Ansatz geht es dagegen um Leidenschaft. Leidenschaft für ein Thema, für das man sich interessiert, wo man sich auskennt und das Gefühl hat, etwas sagen zu müssen. Oft sind das Hobbies oder soziale Projekte. Die großen Fashionblogs sind zum Beispiel aus so einem Ansatz heraus entstanden. Also gibt es auch hier durchaus Themen, mit denen man im Internet Geld verdienen kann. Der Nachteil: Das Thema steht relativ klar fest, oft ist es ein massentaugliches Thema und die Konkurrenz ist hoch. Dennoch ist es heutzutage so, dass hohe Konkurrenz nicht mehr ein allzu großer Hinderungsgrund darstellt. In Zeiten der Digitalisierung sind die Hürden für einen erfolgreichen Markteintritt gesunken. So gut wie jeder kann heute mit wenigen Handgriffen eine professionelle Webseite einrichten. Es kommt ganz maßgeblich darauf an, WIE ich mein Business aufziehen möchte, wie ich mich zur Konkurrenz abgrenzen kann und natürlich: Ob Leidenschaft dahinter steht.

In der Praxis sind die Grenzen natürlich oft fließend und so entstehen auch immer wieder interessante Mischformen, gerade auch wenn man ein solches Projekt nicht alleine betreibt.

Weiter geht es in Kürze. Bis dahin dürft ihr raten, für welchen der beiden Wege ich mich entschieden habe. In der Zwischenzeit kann ich euch noch folgende Bücher zu dem Thema empfehlen:

 

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